Unsere Systemlösungen
Ladeinfrastruktur für E-Mobilität
Elektromobilität wächst schnell – und damit der Bedarf an einer Ladeinfrastruktur, die nicht nur heute funktioniert, sondern mit den Anforderungen von morgen mitwächst. Für Wohngebäude mit Tiefgaragen, Unternehmensstandorte mit Firmenflotten, öffentliche Ladeparks und Logistikunternehmen mit elektrischen Fahrzeugen sind Planung, Netzanschluss und Lastmanagement die entscheidenden Stellschrauben. Steurer liefert Ladeinfrastrukturlösungen, die normgerecht installiert, wirtschaftlich betrieben und langfristig betreubar sind.
Von der Einzelwallbox in der Tiefgarage bis zur Ladeanlage mit mehreren Dutzend Ladepunkten, integriertem Lastmanagement und BESS-Anbindung: Steurer übernimmt Planung, Montage und die laufende Betreuung – aus einer Hand und mit dem technischen Hintergrund eines erfahrenen Systemanbieters für Energietechnik.

Warum eine professionelle Ladeinfrastruktur den Unterschied macht
Eine Wallbox anzuschließen ist technisch einfach. Eine Ladeanlage zu planen, die auch bei zwanzig gleichzeitig ladenden Fahrzeugen den Netzanschluss nicht überlastet, alle Sicherheitsanforderungen erfüllt und nach DGUV und VDE normgerecht ausgeführt ist, erfordert mehr. Falsch geplante Ladeinfrastruktur erzeugt teure Netzanschlusserhöhungen, Überlastsituationen oder rechtliche Haftungsprobleme für den Betreiber.
Für Wohnungseigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen kommt hinzu, dass das WEG-Recht den Anspruch auf Ladeinfrastruktur zwar regelt, die technische und organisatorische Umsetzung jedoch komplex ist. Steurer begleitet diesen Prozess von der Planung bis zur Abnahme.
Typische Ausgangsfragen: Wie viele Ladepunkte kann mein Netzanschluss tragen, ohne dass ich ihn verstärken muss? Welche Wallboxen sind für unsere Flotte geeignet, und wie werden sie abgerechnet? Kann ich meine Ladeinfrastruktur mit einem Batteriespeicher kombinieren, um Spitzenlast zu vermeiden? Wer übernimmt den laufenden Betrieb und Störungsdienst?

Systeme, die Steurer für Ladeinfrastruktur einsetzt
AC-Ladepunkte für Wohnanlagen und Gewerbe
Für Wohnanlagen, Bürogebäude und Unternehmensstandorte liefert Steurer normgerechte AC-Ladepunkte in verschiedenen Leistungsklassen. Die Auswahl der Wallboxen erfolgt nach Nutzerprofil, Fahrzeugflotte und den Anforderungen an Abrechnung und Zugangskontrolle. Steurer koordiniert die Elektroinstallation mit den anderen Gewerken und stellt sicher, dass die Zählerinfrastruktur für eine korrekte Abrechnung vorbereitet ist.
Dynamisches Lastmanagementsystem
Ein intelligentes Lastmanagementsystem verteilt die verfügbare Netzkapazität dynamisch auf die aktiven Ladepunkte. So können deutlich mehr Ladepunkte betrieben werden, als der Netzanschluss bei statischer Berechnung erlauben würde. Steurer integriert Lastmanagementsysteme, die sich an die tatsächliche Last im Gebäude anpassen und Engpässe automatisch vermeiden.
DC-Schnellladung für Ladeparks und Flotten
Für Logistikstandorte, Flottenbetreiber und öffentliche Ladeparks bietet Steurer DC-Schnellladesysteme ab 50 kW. Diese Lösungen erfordern eine eigene Mittelspannungsanbindung oder eine entsprechend ausgelegte Niederspannungsverteilung. Steurer plant den Netzanschluss, koordiniert die Genehmigungen mit dem Netzbetreiber und übernimmt die schlüsselfertige Installation.
BESS-Integration für netzentlastetes Laden
Die Kombination aus Ladeinfrastruktur und stationärem Batteriespeicher ermöglicht das Laden auch dort, wo der Netzanschluss begrenzt ist. Der Speicher puffert Spitzenlast, verbilligt den Ladebetrieb durch Eigenverbrauchsoptimierung und kann als Schwarzstartsystem für den Ladepark fungieren. Steurer plant diese Hybridanlagen systemisch.

Was Steurer konkret für Ladeinfrastruktur leistet
Normgerechte Planung und Genehmigung
Ladeinfrastruktur muss nach VDE-AR-N 4100, DGUV Vorschrift 3 und den jeweiligen Netzanschlussbedingungen des örtlichen Netzbetreibers errichtet werden. Steurer kennt diese Anforderungen und übernimmt die Voranfrage beim Netzbetreiber, die Auslegung der Schutzeinrichtungen und die Dokumentation für die Abnahme.
Installation und Inbetriebnahme
Steurer übernimmt die gesamte Elektroinstallation, von der Kabelverlegung über die Wallbox-Montage bis zur Inbetriebnahme und Übergabe mit vollständiger Dokumentation. Auf Wunsch koordiniert Steurer auch die Tiefbauarbeiten und die Koordination mit anderen Gewerken.
Betrieb und Fernwartung
Nach der Installation stellt Steurer einen definierten Servicerahmen bereit. Dazu gehören Fernwartung, Störungsdienst und regelmäßige Prüfungen der DGUV-Vorschriften. Betreiber haben jederzeit einen Ansprechpartner und müssen sich um den laufenden Betrieb nicht selbst kümmern.

Branchenlösungen
Wo unsere Lösungen im Einsatz sind
Anforderungen an Netzersatz und USV unterscheiden sich von Branche zu Branche deutlich. Ein Krankenhaus benötigt andere Umschaltzeiten als ein Logistikzentrum, ein Netzbetreiber andere Pufferzeiten als eine Wohnimmobilie. Steurer legt jedes System auf seinen tatsächlichen Einsatzort aus. Für die wichtigsten Branchen gibt es eigene Beratungsseiten mit weiterführenden Informationen:
Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen
Operationssäle, Intensivstationen und bildgebende Diagnostik dürfen nicht ausfallen. Die DIN VDE 0100-710 schreibt für Bereiche der Gruppe 2 Umschaltzeiten unter 0,5 Sekunden vor. Steurer plant USV-Systeme und Netzersatzlösungen, die diese Anforderungen normkonform und revisionssicher erfüllen.
Stadtwerke und Energieversorger
Schwarzstartfähigkeit, Schaltanlagenpufferung und Versorgung von Leitstellen stellen besondere Anforderungen. Steurer liefert robuste Industriebatterien, USV-Systeme für Fernwirktechnik und unterstützt bei Ausschreibungen sowie Projektierung.
Industrie und Produktion
Bei automatisierten Fertigungslinien führt jeder Stromausfall zu Anlagenstillstand, Ausschuss und teurem Wiederanfahren. Eine geordnete Abschaltung über USV plus passende Pufferzeit schützt Maschinen, Werkstücke und Termintreue. Steurer legt diese Systeme auf das tatsächliche Lastprofil aus.
Wohnbaugesellschaften und Hausverwaltungen
In Gemeinschaftsgebäuden geht es um Sicherheitsbeleuchtung, Tiefgaragenversorgung und Aufzugsabsicherung. Steurer bietet hier Komplettlösungen mit Wartung aus einer Hand und Mietoptionen für kleinere Budgets.
Logistik, Bau und Fuhrparks
Wo Gabelstapler, Baugeräte und Wechselstationen zuverlässig Energie brauchen, sind passende Lade- und Pufferlösungen entscheidend. Steurer liefert flexibel und regional betreut, auch im Mietmodell.
Für jeden fall das richtige
Was Steurer konkret für Netzersatz und USV leistet
Langfristige Ersatzteilsicherheit
Industrieanlagen werden über zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre betrieben. Steurer hält Ersatzteile auch dann noch vor, wenn der Originalhersteller den Markt längst verlassen hat. Das gilt für USV-Anlagen ebenso wie für die zugehörigen Industriebatterien und Gleichrichter.
Systemverantwortung statt Komponentenhandel
Steurer verkauft keine Einzelgeräte, sondern verantwortet die Funktion des Gesamtsystems. Das schließt Schnittstellen zur Gebäudeleittechnik, zum Netzanschluss und zu vorhandenen Anlagen ausdrücklich ein. Ein Ansprechpartner für Planung, Lieferung, Installation und Service spart Zeit und vermeidet Verantwortungslücken zwischen Gewerken.
Eigene Service- und Prüftechnik
Belastungswiderstände, elektronische Lasten und Torkel-Prüfgeräte sind bei Steurer Kerngeschäft, nicht Zubehör. Batteriekapazitäten werden unter realer Last gemessen. Schwächen werden erkannt, bevor sie im Ernstfall sichtbar werden, und vor allem bevor sie dokumentationspflichtig auffallen.
Herstellerunabhängige Auswahl
Steurer ist nicht auf eine Marke festgelegt. Welche Komponenten in das System einziehen, entscheidet die technische Anforderung und nicht der Vertriebskatalog eines einzelnen Lieferanten. So entstehen Lösungen, die für den jeweiligen Einsatzfall wirtschaftlich und technisch passen.
Mietlösungen für Übergangs- und Sonderfälle
Während einer Sanierung, einer Großveranstaltung oder bis zur Neuinstallation stellt Steurer mobile USV- und Netzersatzeinheiten zur Verfügung. Kurzfristig verfügbar, regional betreut, mit klar kalkulierter Mietkondition.
FAQ
Fragen und Antworten
Das hängt von der Netzanschlussleistung und der installierten Last im Gebäude ab. Mit einem intelligenten Lastmanagementsystem können in vielen Fällen deutlich mehr Ladepunkte betrieben werden, als eine statische Berechnung erlauben würde. Steurer analysiert die Ist-Situation und gibt eine verlässliche Aussage dazu.
Bundesweit und auf Landesebene gibt es verschiedene Förderprogramme für Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden und Gewerbebetrieben. Die Programme ändern sich regelmäßig. Steurer informiert im Erstgespräch über aktuelle Möglichkeiten.
Ja. Steurer plant Ladeinfrastruktur grundsätzlich erweiterbar. Das betrifft die Kabelwege, die Sicherungsinfrastruktur und das Backend-System. So können weitere Ladepunkte hinzugefügt werden, ohne die Grundinstallation zu ersetzen.
Das hängt von den Netzentgelten, dem Lastprofil und dem Investitionsvolumen ab. In vielen Fällen amortisiert sich eine BESS-Integration durch vermiedene Netzanschlusserhöhungskosten und niedrigere Lastspitzenentgelte innerhalb weniger Jahre. Steurer erstellt auf Anfrage eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

